Leistungen

Ihr Pferd in den besten Händen – 365 Tage rund um die Uhr!

Wir bieten Ihnen und Ihrem Partner Pferd eine umfangreiche, hochqualitative tierärztliche Betreuung. Vom Fohlen übers Reitpferd bis zum Senior sind wir Ihr Ansprechpartner in Sachen Prophylaxe, Erkennung und Behandlung von Erkrankungen sowie in Haltungs-, Trainings- und Fütterungsbelangen.

Unsere tierärztliche Expertise und unser hochmodernes Equipment ermöglichen uns tierärztliche Diagnostik und Therapie auf Klinikniveau – stressfrei bei Ihnen im Heimatstall.

Wir sind für Sie da. Jeden Tag.

Lahmheitsuntersuchung

Lahmheiten spielen eine zentrale Rolle in der Pferdemedizin.

Unsere Leistungen:

  • allgemeine Lahmheitsdiagnostik
  • Leitungsanästhesien
  • Gelenksanästhesien
  • ambulantes digitales Röntgen

    Für die röntgenologische Untersuchung steht uns ein leistungsstarkes transportables Röntgengerät zur Verfügung.

    Mit diesem Gerät ist es der Pferdepraxis am Hellweg möglich Röntgenbilder von allen gängigen orthopädischen Strukturen wie auch von der Schulter, dem Knie und der Halswirbelsäule anzufertigen. So können auch in Ihrem Stall Röntgenbilder von internationalem Standard gemacht werden.

    Die Bilder werden vor Ort ausgewertet, so dass die Diagnose gestellt und Ihr Pferd sofort behandelt werden kann.

    Bei der Beurteilung von Röntgenbildern muss man berücksichtigen, dass es immer eine gewisse Zeit dauert bis sich krankhafte Veränderungen auf einem Röntgenbild darstellen lassen. Somit spiegeln röntgenologische Veränderungen immer die Geschichte abgelaufener Krankheitsprozesse wieder.

    Daher ist es allein mit Hilfe von Röntgenbildern nicht immer eindeutig festzustellen, ob eine röntgenologische Veränderung Ursache einer Lahmheit oder bereits ausgeheilt ist.

    Deshalb sollten die Schmerzpunkte einer Lahmheit immer mit Leitungsanästhesien lokalisiert werden.

  • Ultraschalluntersuchungen

    Die sonographische Untersuchung hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen.

    Hiermit kann das Innere von Muskeln, Sehnen, Bändern, Gelenken und anderen Weichteilstrukturen detailliert dargestellt werden. So kann eine Weichteilschädigung nicht nur klinisch vermutet, sondern auch bildlich dargestellt werden.

    Hierfür stehen der Pferdepraxis am Hellweg mehrere hochmoderne Geräte zur Verfügung, die es ermöglichen auch in Ihrem Stall detaillierte Bilder der einzelnen Strukturen zu fertigen.

    Im Zuge einer Lahmheitsuntersuchung wird der Sitz der Lahmheit mit Hilfe der klinischen Untersuchung und von Leitungsanästhesien bestimmt. Je nach Lokalisation der Lahmheit wird anschließend die Weichteilstruktur sonographisch untersucht, um eine Aussage über die Schwere der Schädigung und damit über die Prognose zu machen.

  • Gelenksbehandlungen
  • PRP (Platelet-Rich-Plasma)- Behandlung
  • IRAP (Interleukin-1 Rezeptor Antagonist Protein)- Therapie

Lahmheiten gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei Pferden. Meist sind diese Störungen im Bewegungsablauf schmerzbedingt. Deshalb sollte man frühzeitig die Ursache der Lahmheit lokalisieren und behandeln, um somit chronische Probleme zu vermeiden. Hierfür ist die klassische klinische Untersuchung mit Palpation, Beugeproben und Vortraben auf hartem und weichem Boden notwendig. Um den genauen Sitz der Lahmheit zu ermitteln, ist es jedoch oft erforderlich, Leitungsanästhesien durchzuführen. Hierbei wird das Schmerzempfinden schrittweise in den einzelnen Regionen des Beins ausgeschaltet, um so den Schmerz genau zu lokalisieren. Hat man den Sitz der Lahmheit gefunden, werden mit Hilfe von digitalen Röntgenbildern die knöchernen Strukturen genauer untersucht. Bänder und Sehnen werden per Ultraschall dargestellt. Anschließend wird das Problem gezielt mit klassischen Methoden wie Hyaluronsäure und Kortison oder Methoden der regenerativen Medizin behandelt. Die Pferdepraxis am Hellweg ist besonders auf Lahmheiten spezialisiert und ist gezielt dafür ausgestattet die Untersuchung auch vor Ort bei Ihnen im Stall durchzuführen. Hierfür stehen uns ein sehr modernes digitales Röntgengerät und hochauflösende Ultraschallgeräte zur Verfügung. Unser besonderes Interesse liegt auch in der Betreuung von Sportpferden. Hierbei ist es uns wichtig, dass Lahmheiten schnell erkannt und gemanagt werden, so dass Sie eine erfolgreiche Turniersaison haben können.

Digitales Röntgen

Für die röntgenologische Untersuchung steht uns ein leistungsstarkes transportables Röntgengerät zur Verfügung.

Mit diesem Gerät ist es der Pferdepraxis am Hellweg möglich Röntgenbilder von allen gängigen orthopädischen Strukturen wie auch von der Schulter, dem Knie und der Halswirbelsäule anzufertigen. So können auch in Ihrem Stall Röntgenbilder von internationalem Standard gemacht werden.

Die Bilder werden vor Ort ausgewertet, so dass die Diagnose gestellt und Ihr Pferd sofort behandelt werden kann.

Bei der Beurteilung von Röntgenbildern muss man berücksichtigen, dass es immer eine gewisse Zeit dauert bis sich krankhafte Veränderungen auf einem Röntgenbild darstellen lassen. Somit spiegeln röntgenologische Veränderungen immer die Geschichte abgelaufener Krankheitsprozesse wieder.

Daher ist es allein mit Hilfe von Röntgenbildern nicht immer eindeutig festzustellen, ob eine röntgenologische Veränderung Ursache einer Lahmheit oder bereits ausgeheilt ist.

Deshalb sollten die Schmerzpunkte einer Lahmheit immer mit Leitungsanästhesien lokalisiert werden.

Ultraschall

Die sonographische Untersuchung hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Hiermit kann das Innere von Muskeln, Sehnen, Bändern, Gelenken und anderen Weichteilstrukturen detailliert dargestellt werden. So kann eine Weichteilschädigung nicht nur klinisch vermutet, sondern auch bildlich dargestellt werden.

Hierfür stehen der Pferdepraxis am Hellweg mehrere hochmoderne Geräte zur Verfügung, die es ermöglichen auch in Ihrem Stall detaillierte Bilder der einzelnen Strukturen zu fertigen.

Im Zuge einer Lahmheitsuntersuchung wird der Sitz der Lahmheit mit Hilfe der klinischen Untersuchung und von Leitungsanästhesien bestimmt. Je nach Lokalisation der Lahmheit wird anschließend die Weichteilstruktur sonographisch untersucht, um eine Aussage über die Schwere der Schädigung und damit über die Prognose zu machen.

Eine häufige Sehnenschädigung ist die des Fesselträgerursprungs. Mit Hilfe des Ultraschalls kann untersucht werden, ob die Struktur nur verdickt ist, ob Ausreißungen am Knochen oder sogar ein Loch in der Sehne darstellbar ist. Je nach Art der Veränderung kann die Behandlung dann entweder direkt in den Defekt oder um die Sehne erfolgen.

Bei Gelenkveränderungen, wie zum Beispiel dem Knie, kann der Ultraschall wertvolle Hinweise über den Zustand des Gelenks bzw. seiner Menisken geben, welche beim Röntgen nicht darstellbar sind.

Regenerative Medizin

In den letzten Jahren hat die Behandlung von orthopädischen Problemen mit regenerativen Methoden immer mehr Bedeutung bekommen.

 

Da bei dieser Methode körpereigene Zellen angewandt werden, ist die Verträglichkeit sehr hoch und es treten keine Nebenwirkungen auf.

Es stehen unterschiedliche Methoden zur Verfügung:

Platelet Rich Plasma (PRP)

Bei Sehnenschäden hat sich PRP bewährt. Es unterstützt den Heilungsprozess und sorgt so für die Entstehung eines qualitativ besseren Sehnengewebes. Zusätzlich zu dieser Behandlung muss jedoch auch weiterhin ein konsequentes Bewegungsprogramm durchgeführt werden.

Zur Herstellung von PRP wird von Ihrem Pferd Blut entnommen, im praxiseigenen Labor bearbeitet und unter Ultraschallkontrolle in den Sehnendefekt gespritzt.

Interleukin-1 Rezeptor Antagonist Protein (IRAP)

Bei Gelenkproblemen kann man alternativ zu herkömmlichen Behandlungsmethoden wie Kortison und Hyaluronsäure auch IRAP verwenden. Auch hierbei wird Ihrem Pferd Blut entnommen. Durch spezielle Zusätze und mehrstündige Inkubation werden entzündungshemmende Zytokine und Wachstumsfaktoren angereichert. Das Endprodukt wird dann ins Gelenk injiziert. Je nach Diagnose und Schwere der degenerativen Veränderungen, ist die Behandlung mit IRAP eine sinnvolle Alternative.

Gynäkologie

Traditionell liegt ein besonderer Schwerpunkt der Tätigkeit der Pferdepraxis am Hellweg auf der Gynäkologie.

Unsere Leistungen:

  • Zuchttauglichkeitsuntersuchungen
  • Tupferproben
  • Zyklusbestimmung
  • Besamung (Frischsperma und Tiefgefriersperma)
  • Trächtigkeitsuntersuchungen
  • Zwillingsgraviditätsreduktion
  • Endometriumsbiopsien
  • Geburtshilfe
  • Korrektur des Scheidenschlusses
  • Untersuchungen/Behandlungen von „Problemstuten“

Fertilitätsuntersuchungen, Behandlung von Problemstuten, Besamung mit Frisch- oder Gefriersperma, Behandlung von Zwillingsträchtigkeiten und Geburtsversorgungen gehören zur täglichen Routine während der Decksaison.

Das zentrale Ereignis ist es, die Stuten tragend zu bekommen. Dabei ist es unser Ziel, die Stuten nur einmal zeitnah, um die Ovulation, zu besamen. So gelangt das Sperma so frisch wie möglich zum Ort der Befruchtung und die Gebärmutter wird nur minimal strapaziert.

Besonders ältere Stuten sollte man ab 6 Stunden nach der Besamung auf Flüssigkeit in der Gebärmutter untersuchen, um eine entstandene Entzündung gleich zu behandeln.

Bei Problemstuten dient, neben Tupferproben, auch die Biopsie der Gebärmutter als weiterführende Untersuchung. Hiermit kann festgestellt werden, ob Infektionen oder Entzündungen das Einnisten des Embryos in die Gebärmutterschleimhaut verhindern.

Wenn Sie Ihre Stute mit besonders wertvollem Tiefgefriersperma besamen lassen wollen, können wir mit Hilfe der „low dose Besamung“ die Besamungsdosis zum Beispiel um die Hälfte reduzieren. Hierbei wird die Besamung, unter rektaler Kontrolle, direkt in die Gebärmutterspitze vorgenommen.

Für die klinisch, gynäkologische Untersuchung stehen der Pferdepraxis am Hellweg mehrere hochwertige Ultraschallgeräte zur Verfügung, damit wir auch Ihre Stute möglichst schnell tragend bekommen können.

Kaufuntersuchung

Wenn man ein Pferd kauft, ist es immer ratsam, eine Kaufuntersuchung machen zu lassen.

Ein Pferd begleitet Sie im Idealfall über 30 Jahre und so ersparen Sie sich viel Ärger, Tränen und Geld, wenn Sie über den gesundheitlichen Zustand des Pferdes zum Zeitpunkt des Ankaufs aufgeklärt sind.

Die Kaufuntersuchung ist eine standardisierte Untersuchung, die sich aus einem klinischen und einem röntgenologischen Teil zusammensetzt. Der Auftraggeber wird umfassend über die klinischen und röntgenologischen Befunde informiert und aufgeklärt. Die Kaufuntersuchung sollte damit eine wesentliche Grundlage für die Kaufentscheidung sein.

Mit unserem transportablen digitalen Röntgengerät können wir auch in Ihrem Stall Kaufuntersuchungen mit Röntgenbildern in höchster Qualität durchführen.

Hierbei sind wir auch auf englischsprachigen Kaufuntersuchungen zum Export in die USA und das europäische Ausland spezialisiert.

Unsere Kaufuntersuchungen richten sich ab dem 01.01.2018 nach dem neuen Röntgenleitfaden.

Dabei handelt es sich um eine Empfehlung für das Röntgen im Rahmen einer Kaufuntersuchung, herausgegeben von der Gesellschaft für Pferdemedizin e. V..

Die Anzahl der standardmäßig durchgeführten Aufnahmen beinhaltet nun 18 Röntgenbilder. Dies umfasst alle Zehengelenke (seitliche Ebene), die Hufgelenke der Vordergliedmaßen (Oxspring und seitliche Aufnahme), die Sprunggelenke aus drei Ebenen und die Kniegelenke aus zwei Ebenen. Nach Absprache zwischen Auftraggeber und Tierarzt können die Standardprojektionen durch zusätzliche Röntgenaufnahmen ausgeweitet werden (z.B. Halswirbelsäule, Rücken und Spezialaufnahmen).

Eine wichtige Neuerung ist der Wegfall der Bewertung in Röntgenklassen.

In dem Kaufuntersuchungsprotokoll werden nur Befunde aufgelistet, die von der normalen Röntgenanatomie abweichen. Es handelt sich um:

  • Röntgenbefunde, bei denen ein Risiko, eine Lahmheit zu verursachen, nicht zuverlässig eingeschätzt werden kann und
  • Röntgenbefunde, die mit einem Lahmheitsrisiko behaftet sind. Sie werden in der Befundliste mit dem Begriff „Risiko“ bezeichnet.

Innere Medizin

Unter innerer Medizin werden Erkrankungen von Verdauungstrakt, Atemwegen, Stoffwechsel, Herz und Infektionskrankheiten verstanden.

  • Atemwegserkrankungen
  • Erkrankungen des Magen-/Darmtraktes
  • Herz-/Kreislauferkrankungen
  • Hauterkrankungen
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Erkrankungen der Harnwege
  • Muskelerkrankungen und Leistungsphysiologie
  • Neurologische Erkrankungen
  • Labordiagnostik

Bronchoskopie

Endoskopie der Atemwege

Bei der Endoskopie der Atemwege werden nicht nur die Luftröhre und die Aufzweigungen der Bronchien in der Lunge untersucht, sondern auch die oberen Atemwege. So bekommt man Informationen über Nasennebenhöhlen, Siebbein, Luftsäcke und Kehlkopf. Krankheiten wie Siebbeinhämatome, Luftsackinfektionen, Kehlkopfpfeifer und Epiglotic Entrapments können so festgestellt werden. Bei der Untersuchung der unteren Atemwege kann man die Menge und die Konsistenz des Bronchialsekrets beurteilen. Zur genaueren Untersuchung im Labor kann eine Probe entnommen und bakteriologisch und zytologisch untersucht werden.

Zudem geben einem die Art der Veränderungen der Luftröhre und der Bronchien Aufschluss darüber, ob es sich um eine akute oder chronische Entzündung handelt.

So kann man eine präzise Diagnose und Prognose stellen und eine adäquate Behandlung einleiten.

Herz- / Bauchhöhlen-Ultraschall

Herzultraschalluntersuchung

Herzerkrankungen beim Pferd stellen bedeutende Erkrankungen dar, da sie nicht nur die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden des Pferdes negativ beeinflussen, sondern auch eine potentiellen Gefähr-dung für den Reiter darstellen können.

Fortgeschrittene Herzerkrankungen äußern sich in Symptomen wie mangelnde Leistungsbereitschaft, verlängerte Beruhigungszeiten, erhöhte Herz-/Atemfrequenzen, Husten oder Wassereinlagerungen in der Unterhaut (Ödeme). Jedoch fallen einige Pferde nicht mit so eindeutigen Symptomen auf, häufiger werden abnorme Herzbefunde (Herznebengeräusche, unregelmäßiger Herzschlag) bei Routineuntersuchungen, z.B. bei der Impfung festgestellt.

Um die Leistungsfähigkeit des Pferdes und das Risiko für die reiterliche Nutzung besser einschätzen zu können, empfiehlt sich eine Herzultraschalluntersuchung (Echokardiographie). Es handelt sich hierbei um eine nicht invasive Untersuchung, die mit dem mobilen Ultraschallgerät bei Ihrem Pferd im Heimatstall durchgeführt werden kann. Das Herz Ihres Pferdes wird durch die Brustwand im Ultraschallbild untersucht und die Art der Erkrankung sowie der Schweregrad bestimmt. Das parallel zur Untersuchung angefertigte EKG (Elektrokardiogramm) ermöglicht die Diagnose von Herzarrhythmien.

Anschließend werden die Befunde und mögliche Therapien für Ihr Pferd ausführlich besprochen.

Bauchhöhlenultraschall

Erkrankungen der Bauchhöhle und der inneren Organe (Magen, Darm, Leber, Milz, Nieren, Blase) kommen beim Pferd häufig vor. Neben der akuten Kolik, die eine sofortige Notfallbehandlung darstellt, äußern sich andere Bauchhöhlenerkrankungen durch wiederkehrende Koliken, Gewichtsverlust, Fieber, veränderte Laborwerte, Durchfall oder Fressunlust.

Problematisch ist, dass die Bauchhöhle des Pferdes aufgrund der Größe des Patienten und anatomischen Gegebenheiten nur eingeschränkt klinisch zu untersuchen ist. Mit Hilfe unseres mobilen Ultraschallgerätes und dem speziellen Schallkopf mit bis zu 35 cm Eindringtiefe können wir einen Großteil der Bauchhöhlenorgane darstellen und so wertvolle Erkenntnisse über Befunde an inneren Organe erhalten. Bei vielen Pferden ist eine Untersuchung über die Bauchwand ohne Schur oder Rasur möglich, jedoch muss dies bei gut genährten Patienten oder Patienten mit dichtem Haarkleid in Betracht gezogen werden.

Die Ultraschalluntersuchung ist nicht schmerzhaft und kann problemlos im Heimatstall erfolgen.

Atemwegserkrankungen

Bei Pferden und Ponys treten Erkrankungen der Atemwege häufig auf. Neben akut verlaufenden Infekten, spielen beim Pferd chronische Erkrankungen der Atemwege eine bedeutende Rolle.

Unsere Leistungen:

  • klinische Untersuchungen
  • Endoskopie der oberen Atemwege (Nasengänge, Kehlkopf, Luftsäcke)
  • Endoskopie der Luftröhre und der Hauptbronchien, inklusive Probengewinnung
  • Bronchoalveoläre Lavage (Spülprobengewinnung aus den tiefen Atemwegen)
  • Röntgenuntersuchungen der Nasennebenhöhlen und Luftsäcke
  • Ultraschall des Brustkorbs
  • Röntgenuntersuchung des Brustkorbs (beim Fohlen)
  • Lungenbiospie
  • Blutuntersuchung, Allergietests
  • Desensibilisierungen
  • Erstellung von Therapieplänen und Haltungsoptimierungen
  • Beratungen zur Inhalationstherapie

Zu den häufigsten chronischen Atemwegserkrankungen beim Pferd zählt das Equine Asthma (EA). Laut Studien leiden bis zu 80% aller Pferde, v.a. jüngere, an gering- bis mittelgradigem Equinen Asthma. Diese Atemwegserkrankung stellt somit die zweithäufigste Ursache für Leistungsminderung bei Sportpferden dar. Eines der häufigsten Symptome für EA ist Husten, obwohl knapp 40% der Pferde mit mildem EA gar keinen Husten zeigen oder nur sehr selten Husten.

Die Ursachen für die Entstehung des EA sind vielfältig. Als Hauptursache sind erhöhte Staubbelastungen in den Ställen durch Einstreu und Raufutter zu nennen. Erschwerend kommt eine schlechte Luftqualität durch erhöhte Ammoniakkonzentrationen, unzureichende Belüftung der Ställe und mangelnde Bewegung der Pferde hinzu. Hygienisch beeinträchtigtes Raufutter mit erhöhtem Schimmelpilzbefall spielen eine bedeutende Rolle bei der Entstehung des Equinen Asthmas.

Die Haltungs- und Fütterungsoptimierung stellt neben der medikamentellen Therapie ein essentielles Standbein der Therapie dar!

Zur Abklärung der unterschiedlichen Erkrankungen bieten wir ein breites Spektrum an Untersuchungstechniken an und können für Ihr Pferd eine individuell angefertigte Therapie erstellen.

Magen-/Darmerkrankungen

Magen-/Darmerkrankungen kommen häufig beim Pferd vor. Besonders gefürchtet ist die akute Kolik.

Unsere Leistungen:

  • akute Kolikbehandlung
  • Magenspiegelung (Gastroskopie)
  • Abklärungen rezidivierender Koliken
  • Behandlungen von Schlundverstopfungen
  • Diagnostik bei Gewichtsverlust
  • Bauchhöhlenultraschall

  • Bauchhöhlenpunktion
  • Rektumschleimhautbiopsie
  • funktionelle Resorptionstests
  • Leberultraschall und -diagnostik
  • parasitologsiche Untersuchungen

Kolik
Zu den häufigsten Magen-/Darmerkrankungen des Pferdes gehört die von vielen Pferdebesitzern gefürchtete Kolik. Kolik ist ein Sammelbegriff für alle schmerzhaften Zustände im Bauchraum. Es existieren verschiedene Kolikformen mit unterschiedlichen Ursachen, die sich schnell zu einem lebensbedrohlichen Zustand verschlimmern können. Bitte zögern Sie nicht, die Pferdepraxis am Hellweg jederzeit frühzeitig anzurufen.

Häufig lassen sich Koliken medikamentös, durch Infusionen oder sonstige konservative Maßnahmen behandeln. Manchmal ist eine Operation unumgänglich. Wir versorgen Ihr Tier im Stall oder stabilisieren es nötigenfalls für einen Transport in die Klinik.

Magenspiegelung (Gastroskopie)
Eine häufige Ursache für wiederkehrende Koliken sind Magengeschwüre (EGUS, Equine Gastric Ulcer Syndrome). Magengeschwüre treten bei ca. 60% der Turnierpferde auf, aber auch Freizeitpferde können betroffen sein. Die Krankheitsursache ist häufig multifaktoriell, d.h. dass mehrere Risikofaktoren (z.B. Fehler im Fütterungs- und Haltungsmanagement, Trainingsbedingungen, Stress, andere Erkrankungen oder Medikamentengaben) sind an der Entstehung beteiligt.

Man unterscheidet in Abhängigkeit von der Lokalisation der Läsionen zwischen Veränderungen der kutanen, drüsenlosen Magenschleimhaut (ESGD, Equine Squamous Gastric Disease) und Veränderungen der drüsenhaltigen Schleimhaut (EGGD, Equine Glandular Gastric Disease). Durch eine Magenspiegelung (Gastroskopie) können Magengeschwüre sicher erkannt werden. Unser Team führt die Gastroskopie bei Ihrem Pferd in gewohnter Umgebung durch, daher vermeiden Sie den stressbehafteten Transport und Aufenthalt in einer Tierklinik.

Herz-/Kreislauferkrankungen

Herzerkrankungen richtig einschätzen – wichtig für Ihr Pferd und die Sicherheit des Reiters!

Unsere Leistungen:

  • Klinische Untersuchungen
  • Echokardiographie (Herzultraschall) im B-Mode, M-Mode
  • Farbdoppleruntersuchungen, CW-Doppler und PW-Doppler
  • Elektrokardiogramm (EKG)
  • Belastungs-EKG
  • Belastungsuntersuchungen
  • Gefäßultraschall
  • Therapie von Venenthrombosen

Herzerkrankungen beim Pferd stellen bedeutende Erkrankungen dar, da sie nicht nur die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden des Pferdes negativ beeinflussen, sondern auch eine potentielle Gefährdung für den Reiter darstellen können.

Fortgeschrittene Herzerkrankungen äußern sich in Symptomen wie mangelnde Leistungsbereitschaft, verlängerte Beruhigungszeiten, erhöhte Herz-/Atemfrequenzen, Husten oder Wassereinlagerungen in der Unterhaut (Ödeme). Bei einigen Pferden werden allerdings bei Routineuntersuchungen oder bei Ankaufsuntersuchungen abnorme Herznebengeräusche als Zufallsbefund diagnostiziert.

Um die Leistungsfähigkeit des Pferdes und das Risiko für die reiterliche Nutzung besser einschätzen zu können, empfiehlt sich eine Herzultraschalluntersuchung (Echokardiographie) und ein Belastungs-EKG. Es handelt sich hierbei um eine nicht-invasive Untersuchung, die mit dem mobilen Ultraschallgerät bei Ihrem Pferd im Heimatstall durchgeführt werden kann. Das Herz Ihres Pferdes wird durch die Brustwand im Ultraschallbild untersucht und die Art der Erkrankung sowie der Schweregrad bestimmt. Das parallel zur Untersuchung angefertigte EKG (Elektrokardiogramm) ermöglicht die Diagnose von Herzarrhythmien. Das Belastungs-EKG wird bei der Untersuchung von Pferden mit Leistungsschwäche eingesetzt oder bei Pferden mit einer Herzarrhythmie. Insbesondere bei bestimmten Herzklappenerkrankungen, wie der Aortenklappeninsuffizienz, ist ein Belastungs-EKG sinnvoll, da schwerwiegende Arrhythmien unter Belastung auftreten können.

Anschließend werden die Befunde und mögliche Therapien für Ihr Pferd ausführlich besprochen.

Hauterkrankungen

Hauterkrankungen – Schuppen, Krusten, Juckreiz beeinträchtigen das Wohlbefinden Ihres Pferdes!

Unsere Leistungen:

  • Hautuntersuchung und -behandlung
  • Entnahme von Tupferproben, Hautgeschabsel und Hautbiopsien
  • chirurgische Entfernung von Hauttumoren
  • Chemotherapie von Hauttumoren
  • Allergiediagnostik und Desensibilisierungen

Hauterkrankungen sind bedingt durch die Stallhaltung ein häufiges Problem.

Hierbei treten Hautpilzerkrankungen und bakterielle Infektionen am häufigsten auf. Oft treten diese in Regionen des Körpers auf in denen das Abwehrvermögen der Haut zum Beispiel durch ein reibendes Halfter herabgesetzt wird. Ist die Ursache nicht so eindeutig, so kann mit Hilfe von Hautgeschabseln der Erreger festgestellt werden.

Als Therapie stehen neben der Pilzimpfung verschieden Waschungen zur Verfügung.

Aber auch allergische Hautreaktionen wie das Sommerekzem und Nesselfieber kommen immer häufiger vor. Hierbei ist es entscheidend die Ursache zu finden und abzustellen, da eine symptomatische Therapie nur kurzzeitige Besserung bringt.

Ein weiteres häufiges Problem ist die Mauke. Diese kann vielfältige Ursachen haben, so dass neben Bakterien, Pilzen, Parasiten, allergischen Reaktionen, Spurenelementmangel auch Leberveränderungen alleine oder in Kombination bei der Behandlung berücksichtigt werden müssen.

Gefürchtet sind ebenfalls tumoröse Erkrankungen der Haut. Plattenepithelkarzinome und equine Sarkoide gehören zu den häufigsten Tumoren beim Pferd. Zu den verschiedenen Therapieoptionen beraten wir Sie gerne.

Erkrankungen des Harnapparates

Harnwegserkrankungen beim Pferd kommen zum Glück selten vor, können aber zu andauernden Beschwerden führen.

Unsere Leistungen:

  • Labordiagnostik (Blutuntersuchungen, Urinuntersuchungen)
  • Nierenfunktionstest
  • Blasenkatheterisierung
  • Blasenendoskopie
  • Nierenultraschall
  • Dursttest

Neben Harnwegsinfektionen können Nieren-, Blasen oder Harnröhrensteine auftreten. Akute oder chronische Niereninsuffizienzen können zur Schädigung der Niere führen und ihre normale Entgiftungsleistung stark herabsetzen. Durch neurologische Erkrankungen kann die Blasenentleerung gestört sein. Insbesondere beim neugeborenen Fohlen ist die Harnblasenruptur gefürchtet.

Stoffwechselerkrankungen und endokrinologische Erkrankungen

Zu den häufigsten Stoffwechselstörungen gehören das equine Cushing Syndrom (ECS/PPID) und das equine metabolische Syndrom (EMS).

Unsere Leistungen:

  • Diagnostik auf equines Cushing/PPID mit speziellen Labortests
  • Diagnostik equines metabolisches Syndrom Equines Cushing Syndrom (ECS)

Das equine Cushing Syndrom, oder auch als PPID (Pituritary Pars Intermedia Dysfunction) bezeichnet, gehört zu der häufigsten Hormonstörung bei Pferden. Die Erkrankung wird vor allem bei älteren Pferden (15 Jahre und älter) diagnostiziert, aber auch jüngere Pferde können betroffen sein. Als Ursache liegt eine Fehlfunktion der Hirnanhangsdrüse vor, durch die es zu einer gesteigerten ACTH-Konzentration im Blut kommt und somit zu einer gesteigerten Kortisolausschüttung in der Nebenniere.

Die erkrankten Pferde zeigen Symptome wie ein verzögerter Fellwechsel, langes oder lockiges Fell, Hufreheschübe, Fettpolster an Hals, Rücken oder Schweifansatz, Hängebauch und Muskelschwund. Zudem sind die Pferde durch die erhöhten Cortisolspiegel im Blut anfälliger für Infekte.

Durch moderne Medikamente ist eine Behandlung möglich und trägt zum Erhalt der Lebensqualität Ihres Pferdes bei.

Laboruntersuchungen

Durch unser modernes in-House Labor stehen uns in kürzester Zeit die Blutergebnisse Ihres Pferdes zur Verfügung – für eine optimale Therapie!

Unsere Leistungen:

  • modernes in-House Labor (IDEXX)
  • parasitologische Kotuntersuchungen
  • Untersuchung auf Milben/Haarlinge
  • Mikroskopische Untersuchungen/Zytologie
  • enge Zusammenarbeit mit spezialisierten Veterinärlaboren

Unsere Praxis verfügt über ein modernes in-House Labor. So stehen uns Laborergebnisse innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung und der behandelnde Tierarzt hat sofort die Möglichkeit, das erkrankte Pferd optimal zu behandeln.

Weiterführende Untersuchungen werden in Kooperation mit spezialisierten Laboren durchgeführt. Üblicherweise werden die Proben Ihres Pferdes per Kurier über Nacht versandt und am nächsten Tag im Labor untersucht, so dass bei vielen Untersuchungen zeitnah Ergebnisse zur Verfügung stehen.

Chirurgie

Die Pferdepraxis am Hellweg bietet das Spektrum an chirurgischen Tätigkeiten an, welche vor Ort durchgeführt werden können.

Unsere Leistungen:

  • Allgemeine Wundchirurgie im Stehen oder in Kurznarkose
  • Kastrationen (stehend/Allgemeinanästhesie)
  • Entfernung von Hauttumoren
  • Entfernung des Augapfels (Enukleation) im Stehen

Aufwändigere Fälle werden an Spezialkliniken überwiesen.

Alltägliche chirurgische Eingriffe sind das Versorgen von Wunden. Hierbei ist eine gründliche Untersuchung sehr wichtig, um eine Gelenk- oder Sehnenscheidenbeteiligung auszuschließen.

Kastration

Eine der Routineoperationen der Pferdepraxis am Hellweg ist die Kastration. Wir führen die Kastration auch im Liegen durch.

Entfernung des Augapfels (Enukleation)

Die Entfernung des Augapfels bei Pferden wird empfohlen, wenn ein Pferdeauge erblindet ist und durch Entzündungen eine dauerhaft Schmerzursache darstellt.

Erkrankung wie zum Beispiel die fortgeschrittene equine rekurrierende Uveitis (ERU/ periodische Augenentzündung) oder Tumorerkrankungen des Auges sind Erkrankungen, die zu einer Entfernung des Augapfels führen können.

Dieser Eingriff wird von uns im Heimatstall am stehenden, sedierten Pferd durchgeführt. Durch gezielte Nervenbetäubungen erfolgt der Eingriff schmerzfrei. Nach der Entfernung des Augapfels wird Ihr Pferd mit antibiotischen und entzündungshemmenden Medikamenten versorgt.

Viele Pferdebesitzer berichten, dass Ihre Pferde nach Entfernung des schmerzhaften, blinden Auges deutlich mehr Wohlbefinden und Lebensqualität zeigen.

Zahnmedizin

Zähne sind ein wichtiger Teil des Verdauungstrakts.

Unsere Leistungen:

  • Routine Zahnkontrolle und Behandlung
  • Korrektur von Zahnhaken, Wellengebiss und Schneidezahnfehlstellungen
  • Wolfszahnextraktion
  • Entfernung von Milchzahnkappen
  • EOTRH Behandlung
  • Schneide- und Backenzahnextraktion
  • Zahnröntgen
  • Futterberatung bei senilem Gebiss

Zahnerkrankungen können die Ursache vieler verschiedener Erkrankungen wie Abmagerung, Kolik und Schlundverstopfung sein. Zudem können Zahnprobleme zu Leistungsminderung und Rittigkeitsproblemen führen.

Deshalb ist es wichtig zuerst eine gründliche Untersuchung der Maulhöhle durchzuführen. Hierfür und für eine optimale Behandlung ist es notwendig, das Pferd zu sedieren. Der Kopf wird auf einen Kopfständer gelegt und Backen- und Schneidezähne, Schleimhaut und Zunge untersucht.

Kanten an der Außenseite des Oberkiefers können starke Schleimhautläsionen verursachen und das Wohlbefinden des Pferdes stark beeinträchtigen. Dies sind jedoch nicht die einzigen Probleme, welche korrigiert werden müssen. Besonders ältere Pferde entwickeln oft ein Wellengebiss mit langen und scharfen Haken am letzten Zahn des Unter- und ersten Zahn des Oberkiefers. Diese haben einen negativen Einfluss auf den Kaumechanismus und das Kiefergelenk und können zum „Headshaking-Syndrom“ führen.

Der Vorteil der elektrischen Zahnraspeln gegenüber Handraspeln ist, dass eine gründliche und präzise Behandlung auch in komplizierten Regionen möglich ist. Zudem sind Probleme wie das Wellengebiss und Haken nicht zufriedenstellend mit einer Handraspel zu beheben.

Je nach Pferd wird empfohlen die Zähne alle 6 bis 12 Monate zu kontrollieren, um das Wohlbefinden Ihres Pferdes zu gewährleisten, die Gefahr von Kolik und Schlundverstopfung zu reduzieren, die Futterverwertung und die Freude am Reiten zu verbessern.

Für die optimale Versorgung der Zähne Ihres Pferdes haben wir, die Pferdepraxis am Hellweg, in mehrere hochmoderne elektrische Zahnraspeln investiert. Durch den kleinen Raspelkopf kommt man noch besser in alle Ecken und kann so eine präzise und gründliche Behandlung ermöglichen.

Für die Zahnbehandlungen regen wir an, einen stallinternen Zahnbehandlungstag zu organisieren, bei dem alle Pferde eines Stalles zusammen behandelt werden. Rufen Sie uns an, wir werden eine optimale Lösung für Sie finden.

Augenheilkunde

Der Erhalt der Sehfähigkeit ist beim Fluchttier Pferd lebensnotwendig, daher ist eine frühzeitige und umfassende Augenuntersuchung bei Erkrankungen notwendig.

Unsere Leistungen:

  • klinische Augenuntersuchung
  • Anfärben der Hornhaut
  • Spülung und Behandlung des Tränennasenkanals
  • Direkte Ophthalmoskopie
  • Spaltlampenuntersuchung
  • Ultraschalluntersuchung des Augapfels
  • Augeninnendruckmessung (Tonometrie)
  • Subkonjunktivale und intravitreale Injektionen
  • Chirurgische Maßnahmen
  • Chirurgische Versorgung von Verletzungen der Augenlider
  • Entropiumtherapie
  • Entfernung und Behandlung von Tumoren am Auge
  • Hornhautabrasio und Rasterkeratektomien
  • Enukleation (Entfernung des Augapfels)

Ein wichtiges Gebiet in der Pferdeheilkunde sind die Augenerkrankungen. Werden Veränderungen zu spät behandelt, kann es zu so schwerwiegenden Folgen wie der Erblindung des Pferdes kommen. Daher ist eine gründliche Diagnostik entscheidend. Neben der klinischen Untersuchung geben uns die Untersuchung mit dem Augenspiegel, Ultraschall und die gezielte Probenentnahme zur Untersuchung im Labor weitere Informationen über die Art der Erkrankung.

Mit Hilfe des Augenspiegels können die vordere und hintere Augenkammer und die Strukturen des inneren Auges untersucht werden. Der Ultraschall kann die inneren Strukturen des Auges bis hin zur knöchernen Orbita darstellen.

Mit Hilfe von Tupferproben können Bakterien, Pilze oder Viren in einem Hornhautdefekt nachgewiesen werden.

Die meisten Augenerkrankungen können medikamentell behandelt werden. Jedoch wird in einigen Fällen auch ein chirurgischer Eingriff notwendig. Viele dieser Eingriffe können auch bei Ihnen im Stall ohne Vollnarkose durchgeführt werden. Das Pferd wird sediert, das Schmerzempfinden mit Hilfe von Leitungsanästhesien ausgeschaltet und der Kopf des Pferdes auf einen speziellen Kopfständer positioniert. So führen wir, die Pferdepraxis am Hellweg, Operationen wie Tumorentfernung, Lidverletzungen oder intensive Hornhautbehandlungen durch. Entfernungen des Augapfels (Enukleation) bei Erblindung oder Glaskörperinjektionen (IVG, intravitreale Gentamicininjektionen) zur Therapie der equinen rezidivierenden Uveitis (ERU oder auch „periodische Augenentzündung) werden am stehenden sedierten Patienten durchgeführt. Aufwendigere Fälle werden in Spezialkliniken überwiesen.

Vorsorge

Die Haltungsbedingungen unserer Pferde verlangen vom verantwortungsbewussten Halter umfangreiche Vorbeugemaßnahmen.

So sind, gegen virale Erkrankungen, die Herpes- und Influenzaimpfung unerlässlich.

Bei viralen Erkrankungen steht der Schutz des gesamten Bestandes im Vordergrund. Hierbei sollten alle Pferde eines Bestandes nach erfolgreicher Grundimmunisierung möglichst zeitgleich in einem halbjährlichen Abstand konsequent und lückenlos geimpft werden.

Die Tetanusimpfung besteht aus einer dreiteiligen Grundimmunisierung und wird alle 2 Jahre aufgefrischt.

Parasitäre Erkrankungen betreffen immer den gesamten Organismus und sind damit an vielen Krankheitsprozessen ursächlich. Dieses kann zu Magen-Darm Problemen und Atemwegsproblemen bis hin zu wiederkehrenden Lahmheiten führen.

Darum ist eine konsequente Überwachung des parasitären Befalls empfehlenswert, welche wir in unserem praxiseigenen Labor durchführen.

Zur Entwurmung stehen nur wenige Präparategruppen zur Verfügung, die von vielen Anbietern dargeboten werden.

Wichtig ist, dass die Entwurmung auf eine jeweilige Betriebsstruktur abgestimmt ist und eine Behandlung entsprechend dem Befall und dem Infektionsdruck erfolgt. Dieses ist maßgeblich für die Frequenz und die Art der Entwurmung.

Wir, die Pferdepraxis am Hellweg, erstellen gemeinsam mit Ihnen und unserem Labor statusbezogene Entwurmungsprogramme passend für jeden Betrieb.